Jetzt können Schweinehalter:innen Geld für eine tiergerechtere Schweinehaltung bei der BLE beantragen. (Foto: Annegret Grafen)

Jetzt Förderung der laufenden Mehrkosten beantragen

Der Umbau der Tierhaltung ist dem BMEL Geld wert. Bio-Landwirt:innen können den höheren Aufwand fördern lassen. Die Antragsstellung läuft.

Mit dem Bundesprogramm zum Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung können Landwirtinnen und Landwirte seit April eine Förderung für tiergerechtere Stallneu- und -umbauten erhalten. Die besonders artgerechte und umweltschonende Haltung von Tieren verursacht höhere laufende Kosten. Auch diese fördert das Bundesprogramm teilweise. Bei entsprechender Einhaltung der geforderten Standards kann jährlich ein Zuschuss pro gehaltenem förderfähigen Tier (Sauen, Ferkel, Mastschweine) ausgezahlt werden. Die Antragstellung ist seit dem 4. Juni 2024 möglich.

Die Höhe des Zuschusses ist je nach Anzahl der gehaltenen Tiere gestaffelt: Für bis zu 50 Sauen, 1.500 Aufzuchtferkel und 1.500 Mastschweine können 80 Prozent der laufenden Mehrkosten gefördert werden. Für darüberhinausgehende Tierzahlen bis 200 Sauen, 6.000 Aufzuchtferkel und 6.000 Mastschweine können 70 Prozent der Mehrkosten gefördert werden.

Mit der Durchführung des Bundesprogramms zum Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die BLE beauftragt. Sie berät Antragstellende, prüft eingehende Anträge und stellt die Förderbescheide aus.

Weitere Infos zum Bundesprogramm Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung
Für den Umbau der Tierhaltung bietet die Landwirtschaftliche Rentenbank ein Programm mit Sonderkonditionen an.
 

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